Valo Therapeutics entwickelt eine neue Virus-basierte Krebs-Immuntherapie

Als eine Ausgründung der Universität von Helsinki hat Valo Therapeutics nun eine neuartige virus-basierte Krebs-Immuntherapie vorgestellt. Diese soll zur Behandlung verschiedener Arten von Krebs genutzt werden.

Valo Therapeutics hat erst vor Kurzem seine erste Finanzierungsrunde abgeschlossen und im diesem Zuge auch mehrere strategische Partnerschaften mit Investoren geschlossen. Die erste Finazierungsrunde sichert die Durchführung eines erste vorklinische Entwicklung eines proprietären, genetisch veränderten Adenovirus, der mit tumor-spezifischen Peptiden gekoppelt ist. Dieser greift nicht nur direkt Krebszellen an, sondern ruft auch eine verstärkte Immunantwort des Körpers hervor. Das Team, das bei Valo Therapeutics für die neuen Immuntherapien verantwortlich ist, hat bereits große Erfahrung mit onkolytischen Viren und klinischen Studien.

Onkolytische Krebstherapie

Quelle: Valo Therapeutics

Bisherige onkolytische Therapien zielen bisher eher auf die Auflösung der Tumorzellen ab und erzeugen typischerweise eine starke Immunantwort sowie einen schwächeren Anti-Tumor-Effekt. Valo Therapeutics versieht seine viralen Partikel mit tumorspezifischen Antigenen die die Immunantwort des Patienten zielgerichtet auf den Tumor richten können.
Entwickelt wurde diese neue Therapie von Prof. Vincenzo Cerullo, Leiter des “Drug Research Program” an der Universität Helsinki. “Unser Ansatz wird die Anwendung onkolytischer Therapien in der nahen Zukunft revolutionieren”, ist sich Prof. Cerullo sicher.

Auch Dr. Michael Stein, neuer Vorsitzender von Valo und früherer CEO von OxStem, einer erfolgreichen Ausgründung der Oxford Universität, ist überzeugt. “Ich bin von der hohen Qualität der sehr vielversprechenden vorklinischen Daten begeistert. Aber auch das Team hat all die Erfahrung diese neue Therapie schnell auf den Markt zu bringen. Valo kann sich glücklich schätzen eine große Anzahl erfahrender Investoren hinter sich zu haben und auch auf die Möglichkeiten der Universität Helsinki zurückgreifen zu können.”

Geplant sind erste Studien an Patienten in 2018, mit Fokus auf einzelne Krebsarten. Begonnen werden soll, so dass Team um Prof. Cerullo, mit zwei Krebsarten um die Wirksamkeit zu überprüfen. Danach sollen die Studien ausgeweitet werden.

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