Bristol-Myers Squibb startet neue Kooperation mit John-Hopkins Universität

Bristol-Myers Squibb gab im Januar eine fünfjährige Forschungskooperation mit der John-Hopkins Universität bekannt. Mit der Zusammenarbeit sollen die Mechanismen des Ansprechens und der Resistenz bei der Anwendung einer auf Checkpoint-Inhibitoren basierenden Immuntherapie, wie zum Beispiel Opdivo (nivolumab), als Monotherapie und als kombinierte Immuntherapie in Kombination mit Yervoy (ipilimumab) oder anderen immunologischen Therapien, untersucht werden.

Im Rahmen der Zusammenarbeit werden die Wissenschaftler von Bristol-Myers Squibb und Johns Hopkins ein interdisziplinäres Forschungsprogramm starten, das Tumorproben von Patienten in vier Hauptforschungsgebieten untersucht: Charakterisierung von Tumorantigenen und tumorantigenspezifischen T-Zellen, Identifizierung der Tumormikroumgebung , Beurteilung von Mikrobiom-Komponenten, die die systemische Anti-Tumor-Immunität modulieren, und die Untesuchungneuer Tumor- und Immun-Metabolismus-Faktoren, die das Ansprechen auf die Immuntherapie verändern.

“Diese wichtige Zusammenarbeit mit der Johns Hopkins University, einem führenden Unternehmen auf dem Gebiet der translationalen Immuno-Onkologie-Forschung, baut auf unserer starken Arbeitsbeziehung auf und wird unser wissenschaftliches Verständnis der verschiedenen Immuntherapien sowohl allein als auch in Kombination weiter voranbringen”, so Francis Cuss, Leitender Wissenschaftler bei Bristol-Myers Squibb. “Wir glauben, dass Erkenntnisse aus dieser Forschung dazu beitragen die Zukunft der Immuntherapie-Entwicklung in Bezug auf Patientenauswahl, Vorbereitung klinischer Studien und die Identifizierung neuer Biomarker zu vertiefen.”

Bristol-Myers Squibb und Johns Hopkins werden werden auch verschiedene Studien starten, die sich primär auf die Untersuchung von neoadjuvanten immuntherapeutischen Maßnahmen konzentrieren.

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