Überlebensvorteile durch Kombination von Immuntherapie und Strahlentherapie

Eine zeitnahe Kombination einer Immuntherapie und stereotaktischer Strahlenchirurgie könnte wertvolle Überlebesnvorteile für Patienten bieten, wenn sie zeitnah zueinander angewandt werden.

Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler in einer aktuellen Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „Cancer“. Besonders erfolgreich könnte diese Kombination von Immun- und Strahlentherapie, laut Studie, bei Hirnmetastasen infolge eines malignen Melanoms sein.
Die stereotaktische Strahlenchirurgieverkleinert oder zerstört dabei die einzelnen Metastasen, eine Immuntherapie mit einem Checkpoint-Blocker zeigte dabei einen größeren Therapieeffekt. Wichtig ist eine zeitnahe Kombination beider Therapien, die Immuntherapie sollte möglicht innerhalb von vier Wochen nach der Strahlenchirurgie begonnen werden.

Laut Studie war der Therapieeffekt größer, wenn der zeitliche Abstand zwischen beiden Therapien gering war. Die angestrebte Verkleinerung der Hirnmetastatsen gelang dabei erheblich besser. Dies zeigten die Nachuntersuchungen innerhalb der Studie nach 6 Wochen und drei und sechs Monaten nach Therapieende. Auch die Verwendung eines Anti-PD-1-Blockers statt eines Anti-CTLA-4-Blockers zeigten eine bessere Verkleinerung der Metastasen.

Das positive Fazit der Studie: Eine Kombination von Immuntherapie und stereotaktischer Strahlenchirurgie können die Behandlung von Hirnmetastasen in Folge eines malignen Melanoms verbessern und einen Synergie-Effekt hervorrufen.

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